kleine Ölkunde

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Auch ganz wichtig ist das richtige Motorenöl , ich verwende nur dieses hier. Dieses hat eine Toyotafreigabe . Jetzt werden viele bestimmt gleich sagen ,aber ich nehme das oder das. Ich kann natürlich nicht auf alle Ölsorten eingehen .

LiquiMoly antwortete auf das Thema: Siedepunkte von Motorölen
Vollsynthetische bzw. PAO-Öle (Poly-Alpha-Olefine) beginne ab ca. 260 °C zu brennen. Mineralisch basierend Öle ab ca. 220 °C. Die in heutigen Motorenölen enthaltenen Additive, können bis zu 30% Anteil im Motoröl ausmachen und diese fallen zum Teil schon ab 120 °C aus. Ab diesem Additivausfall beginnt die Ölalterung. Daher sind die Betriebstemperaturen von Motoröle unbedingt unter 120 °C zu halten und der optimale Temperaturbereich von Motoröle liegt bei 80 bis 90 °C. In diesem Bereich haben Motorenöle die geringste Alterung über Temperatureinfluss.
Die unterschiedlichen Viskositätsklassen, wie z.B. 5W-30 oder 10W-40, von Motorenöle haben nichts mit deren Temperatur-Belastbarkeit zu tun, sondern geben nur Hinweise auf deren Temperatur-Eignungsbereich.
Daher ist ein synthetisches 5W-30 Motoröl genauso verbrennungsbeständig wie ein 10W-40 mit gleicher Öl-Basis.
Quelle : LiquiMoly Forum

Es geht natürlich auch dieses ÖL hier: 5w-30 C2 . Hier habe ich noch , einen Ölwegweiser als Beispiel für die vielen die es da so gibt.  Es gibt sicherlich noch eine Menge anderer Motoröle die auch eine Toyotafreigabe haben . Hier habe ich noch ein Beispiel für ein Öl mit Toyotafreigabe . Ganz wichtig ist beim Diesel das die Freigabe C2 mit erwähnt wird .Denn C2 ist nicht C1 oder C3 wie in einigen Werkstätten und auch Teilweise im Handel gern erzält wird. Die behaupten hautsache C ,das ist Falsch. Dieser C2 Wert schützt den DPF und bestimmt den “ low Ash „wert für die Verbrennung .
Damit die Verbrennungsrückstände aus dem Motor nicht den Filter zusetzen. Hier kommen sogenannte Low-Ash-Motoröle zum Einsatz. Das sind Öle, die fast aschefrei verbrennen. Auch hier gilt: Reserve mitführen, dieses Öl gibt’s nicht überall. Meine Ölempfehlung steht ja schon weiter oben.
Wenn Sie Motoröl anhand einer Hersteller-Freigabe kaufen, achten Sie darauf, dass der Autohersteller die Freigabe für das Öl tatsächlich erteilt hat – freigegebene Ölsorten finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihre Autos. Die Freigaben auf der Ölverpackung müssen eindeutig sein. Wenn Ihnen der Text zur Herstellerfreigabe auf dem Ölkanister seltsam beschrieben vorkommt  , sollten Sie aus folgendem Grund vorsichtig sein

Motoröle für Diesel-oder Benzinmotoren sollten grundsätzlich nicht miteinander gemischt werden.

2-Takt-Motoröle sollten sie niemals in 4-Takt-Benzin- oder Dieselmotoren verwenden.

Verschiedenen Öle für eine Motorenart können Sie prinzipiell mischen. Sogar Synthetiköle und Mineralöle können gemischt werden, wenn beide für eine Motorenart (Ottomotor oder Dieselmotor) zugelassen sind.

Achten Sie aber immer auf die vom Autohersteller geforderten Spezifikationen. Ein Öl, das die geforderten Spezifikationen nicht erfüllt, kann zu Motorschäden führen. Höherwertige Öle können Sie dagegen jederzeit verwenden.
 

ACEA-Spezifikationen für PKW-Motoröl
(Benziner & Diesel) mit neuen Abgasnachbehandlungs-Systemen (z.B. Rußpartikelfilter / DPF)

ACEA C1                           Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,5 %. Mit HTHS >= 2,9 mPas.
ACEA C2                           Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,8 %. Mit HTHS >= 2,9 mPas.
ACEA C3                           Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,8 %. Mit HTHS >= 3,5 mPas.
ACEA C4                           Neu seit 2007, Sulfataschegehalt max. 0,5 %. Mit HTHS >= 3,5 mPas.
 

Ölverdünnung beim Diesel-Motor mit DPF (Rußpartikelfilter)

Bei Autos mit Dieselmotor und DPF – also einem Partikelfilter – die überwiegend auf Kurzstrecken betrieben werden, kann es zu einem erhöhten Ölstand kommen. Das klingt zunächst absurd , da sich Motoröl nicht vermehren kann (leider), hat aber einen erklärbaren Grund: Der Ölfüllstand erhöht sich in bestimmten Fällen durch zusätzlich eingespritzen Treibstoff, der eigentlich für die Reinigung des Dieselpartikelfilters gedacht ist. Das ist schlecht für den Motor, da verdünntes/verunreinigtes Öl den Motor nicht mehr so gut schmiert. Ist der Ölstand zu hoch , kann das Motoröl zudem schaumig schlagen, was die Schmierfähigkeit nochmals reduziert.

Ölstand richtig kontrollieren
 

  1. Am meisten verunsichert die Frage, ob der Ölstand bei warmen oder kaltem Motor kontrolliert wird? Die Antwort ist einfach:
    Für eine korrekte Messung muss der Motor warm sein – sollte also mindestens 10 Minuten fahren. Nur so kann sich das Motoröl gut in der Ölwanne sammeln.
  2. Auto auf geraden Fläche abstellen , am besten nach dem tanken.
  3. Motor abstellen
  4. 5 Minuten warten, damit sich das warme Motoröl  in der Ölwanne sammeln kann.
  5. Ölmessstab herausziehen und mit einen Lappen säubern .
  6. Ölmessstab nochmals komplett bis zum Anschlag rein stecken und wieder herausziehen.
  7. Der Ölstand muss bis in den Bereich zwischen den Markierungen Min und Max reichen. Ist das der Fall: Ölstab wieder komplett  reinstecken und  weiterfahren.

 

Quellen : Lehbücher , Ausbildung zu KFZ Mechatroniker ; Mechatronik Schälerbuch.    Fachwissen ; Kraftfahrzeugmechatronik PKW – gebundene Ausgabe  ; Lernsituationen für KFZ-Mechatroniker. Lernfelder 1 – 4                      

 

 


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